Highstakes-Schach in Braunschweig


UPDATE: Das Turnier fällt leider aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl aus. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, also könnt ihr euch ja bereits überlegen ob ihr das nächste Mal dazu beitragen wollt, dass so ein Turnier stattfindet.

 

Bei dem Wort "Highstakes" (zu deutsch: hohe Einsätze) müssen einige von euch sicher an unser Ehenamen-Blitz denken. Aber so hoch werden die Einsätze beim Schnell-Schach-Turnier in Braunschweig dann doch nicht werden...

 

Aber der Reihe nach: In Braunschweig hat sich mittlerweile die Schachhochschule etabliert. Diese bricht mit dem sonst üblichen Rahmen eines Schachturnieres (Startgelder & Preise recht übersichtlich) und bringt einen Hauch Pokerflair a la Las Vegas nach Braunschweig.

Das Konzept: Jeder Teilnehmer zahlt ein im Vergleich zu anderen Turnieren erhöhtes Startgeld von 150€. Damit aber auch jeder was davon hat, gibt es auch jede Menge Ratingpreise. Bei entsprechender Teilnehmerzahl hat also wirklich jeder Teilnehmer moderate Chancen auf ein ganz beträchtliches Preisgeld.

 

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Startgeld: 150€.
  • Preisfond: bis zu 18000€.
  • Hier gibt es die Ausschreibung.
  • Das Turnier findet am 21.05.2017 in Braunschweig statt.
  • Anmeldeschluss ist der 21.04.2017 (evtl. noch später möglich).
  • Die Anmeldung erfolgt per Mail an info@schachhochschule.de.

Wir werden auf jeden Fall dabei sein, wenn der Auftakt für eine ganz neue Art der Turniergestaltung in Braunschweig beginnt. Wenn ihr ebenso Lust auf Casino-Flair beim Schach habt, Teil dieses neuen Konzepts sein wollt, oder auch einfach nur ein dickes Preisgeld absahnen wollt, dann meldet euch unbedingt an und seid dabei!

 

Lasst uns gerne einen Kommentar da, wie euch das Konzept des Superpreis-Schnellschach-Turnieres gefällt.

 

Niko & Melli

 


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Kommentare: 4
  • #1

    cs (Montag, 24 April 2017 11:25)

    Ich halte das Format für interessant, habe aber so meine Zweifel, ob sich das durchsetzen wird. Die Antrittsgelder sind doch recht hoch, da Schachspieler traditionell geizig sind (ich weiß, ein Vorurteil von mir, aber oft genug beobachtet) werden viele den Einsatz scheuen. Ich würde auch nicht 150,00 EUR Antrittsgeld zahlen. Auch wenn ich z.B, den Ramadacup mitspiele, wo ich mit Antrittsgeld, Hotel und Barrechnung auf weit mehr als 150,00 EUR kommen und eigentlich nur Gutscheine gewinnen kann. Aber 150,00 nur für das Turnier ist mir doch zu happig, auch wenn ich in BS wohne und sonst keine weiteren Kosten hätte. Und auf einen Ratingpreis zu schielen wäre mir zu unsicher.

    Viel Erfolg!

  • #2

    Nikolas (Montag, 24 April 2017 16:14)

    Hi,
    Danke für dein Feedback, wir werden es an den Veranstalter weitergeben.
    Vielleicht kann irgendwann ein Wandel im Schach stattfinden. Ich denke es wäre ein großer Schritt in Richtung mehr mediale Aufmerksamkeit für das Schachspiel.

    Aber wenn unser Sport sich ändern soll, müssen wir Schachspieler damit beginnen =)

    LG
    Nikolas

  • #3

    AK (Mittwoch, 10 Mai 2017 15:30)

    Ich finde solche Art von Turnieren nicht erstrebenswert. Eine gewisse mediale Aufmerksamkeit mag es bringen, aber das wird auch mit vielen anderen tollen Schachveranstaltungen geschafft, bei denen kein horrendes Startgeld gezahlt werden muss.

    "Aber wenn unser Sport sich ändern soll, müssen wir Schachspieler damit beginnen =)"
    Ich möchte weder, dass sich der Schachsport noch 'wir' Schachspieler uns so ändern, dass sich solche Turnierformate durchsetzen.

    Gruß AK

  • #4

    Melanie (Sonntag, 14 Mai 2017 07:36)

    Hallo AK,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Ich würde es auch sehr schade finden, wenn unter solchen Formaten die etablierten Turniere leiden. Ich sehe Veranstaltungen wie das Superpreis-Schnellschach Turnier oder auch das Millionaire Chess Tournament eher als Ergänzung, nicht als Ersatz. Und als Chance, den Schachsport noch von einer anderen Seite zu präsentieren.

    Viele Grüße
    Melanie